Virales Marketing

Wir lassen uns beeinflussen, ohne es zu merken. So könnte man Virales Marketing beschreiben, das vor allem soziale Netzwerke, Internetforen, Mail-Anbieter und andere Kommunikationsformen nutzt, damit Sie selbst dafür sorgen, dass eine Marke oder ein Produkt bei anderen bekannter wird und sich durchsetzt. Es handelt sich um eine Art Mundpropaganda, also das Weiterzählen von Vor- und Nachteilen einer bestimmten Sache, jedoch innerhalb eines kurzen Zeitraums. Die Informationen, z.B. über Markisen, verbreiten sich dann z.B. über Filmclips bei Youtube, Fotos bei Flickr, Mails, Chats, SMS, Instant-Messenger, Gespräche oder Beiträge in Internetforen und Blogs und werden durch das Kommunikationsmittel Internet als Virals bezeichnet. Genutzt wird das Ganze, da der Erfolg häufig, im Gegensatz zum finanziellen Aufwand, sehr hoch ist.

Wichtig ist zudem, dass die Werbung im Internet nicht als solche erkennbar ist, damit User sich nicht so fühlen, als würde ihnen ein Produkt oder eine Dienstleistung aufgedrängt werden. Sie selbst schicken ein lustiges Video oder eine Empfehlung z.B. an Freunde weiter, ohne selbst zu erkennen, dass es sich nur um eine Marketingstrategie handelt. Neben dem aktiven viralen Marketing, gibt es dies jedoch auch als passive Form, indem man ein Produkt benutzt, z.B. einen bestimmten Mail-Anbieter und bei jeder Mail als kleine Werbebotschaft selbst für den Anbieter wirbt. Doch meist wird man selbst aktiv. Man sieht online ein lustiges Video, das dann nach und nach immer weiter geschickt wird und sich schnell wie ein Virus verbreitet. Wichtig ist jedoch, dass die User nicht nur den Clip lustig finden, sondern auch die Werbebotschaft verstehen und Interesse an dem Produkt bzw. der Dienstleistung, z.B. einem Sonnensegel, entwickeln. Erst dann hat das Virale Marketing den Erfolg, für den es konzipiert wurde.